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(Русский) Пасхальное обращение Епископа Кафского Алексия, временно управляющего Венской и Австрийской епархией

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Osterbotschaft des Bischofs von Kafa Aleksij, Aministrator der Diözese von Wien und Österreich

Der Bischof von Kafa Aleksij, Administrator der Diözese von Wien und Österreich hat sich mit seiner Osterbotschaft an den Klerus und das Volk der österreichischen Diözese gewandt

Ehrwürdige Väter, liebe Brüder und Schwestern!

Von ganzem Herzen beglückwünsche ich sie zum Feiertag der hellen Auferstehung Christi.

Christus ist auferstanden!

Die Auferstehung Christi erfüllt unser Leben mit einer neuen Bedeutung und gibt uns unerschütterliche Hoffnung. Denn „wenn Christus nicht auferstanden ist, dann ist unser Glaube sinnlos“ (1 Kor 15,17). Im Lichte der Auferstehung Christi, erhält unsere Geduld und jede unserer Glaubenstaten einen Sinn. Kein Wunder, dass das gesamte Leben der frühen Kirche darin bestand, die Auferstehung im Licht dieses gesegneten Zeugnisses zu predigen.

Die ehrenvollste Mission auf Erden ist es, Christ, ein lebendiger Träger der Wahrheit der Auferstehung zu sein. Man könnte fragen: „Wie können wir Zeuge der Auferstehung sein, die vor 2000 Jahren war?“ Die Antwort auf diese Frage ist die Geschichte dieser Welt und die gesamte Geschichte der Kirche, die sich mit dem Erscheinen des Erlösers verändert hat. Die Antwort auf diese Frage sind auch die Lebenswege eines jeden von uns, die sich unter dem Einfluss des Evangeliums geändert haben, und dazu geführt haben, Teil der Kirche Christi zu sein; sie haben uns, die wir uns nicht kannten, vereint und uns familiär und geistig nahe gebracht. Deshalb bleiben wir, wenn wir auch örtlich getrennt sind, immer eine Gemeinschaft, ein Teil der Allumfassenden Kirche Christi, die heute im Angesicht ihrer Millionen von Kindern ausruft:

Christus ist auferstanden!

Heute wird dieser ewig freudige Ostergruß in der ganzen christlichen Welt verkündet.

Bringen wir diese gute Nachricht einander und allen nah und fern. Möge dieses neue Leben nach dem Wort des heiligen Johannes Chrysostomos in jedem von uns wohnen.

Es ist so geschehen, dass wir heute die Zeit haben, die uns bis vor kurzem noch gefehlt hat. Verwenden wir unser unfreiwilliges Abgeschiedensein zum Wohle unserer Seelen: erforschen wir die Heilige Schrift und das Erbe der Heiligen Väter eingehender, damit wir die Richtlinien des spirituellen Lebens in einer modernen, sich ständig verändernden Welt, erneuern.

Möge der Segen des auferstandenen Erlösers der Welt mit euch allen sein.

In der Liebe zum Auferstandenen Christus

+Aleksij
Bischof von Kafa
Vikarbischof der Diözese von Korsun
Administrator der Diözese von Wien und Österreich

Ostern im Jahr 2020


(Русский) О благословении куличей и пасх в домашних условиях

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(Русский) Реакция проф. Алексея Ильича Осипова в связи с пандемией коронавируса

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(Русский) Патриаршее послание Преосвященным архипастырям, священнослужителям, монашествующим и мирянам епархий на территории России

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Botschaft des Bischofs von Kafa Aleksij an die Mitglieder der Diözese von Wien und Österreich

Botschaft des Bischofs von Kafa Aleksij, Administrator der Diözese von Wien und Österreich

Ehrwürdige Väter, liebe Brüder und Schwestern!

Ich wende mich an sie in dieser für uns alle schwierigen Zeit. Heute ist unsere Welt buchstäblich stehen geblieben, der übliche Lebensverlauf ist gestört. Natürlich liegt es nicht in unserer bescheidenen Macht, etwas global zu verändern oder eine Einschätzung darüber abzugeben, was geschieht. Dies sind die unbegreiflichen Schicksale Gottes, die zu erfahren, der Herr nicht einmal Heiligen wie Antonius dem Großen gestattete. In der Regel ist es leicht, im Laufe der Zeit Einschätzungen vorzunehmen, aber die Hauptlast und Verantwortung liegt bei uns – denjenigen, die dies heute erleben. Wir stehen vor der Aufgabe, diese Zeit zu leben, damit es später keine Gewissensbisse gibt, und wir  erfüllen, was uns die Heilige Kirche in den Tagen des Fastens gebietet – in unsere eigenen Seelen zu schauen, uns von allen unseren Sünden, die natürlich jeder von uns hat, abzukehren. Nur durch Buße wurde das Gericht Gottes in der Geschichte der Menschheit wiederholt zu Barmherzigkeit gewandelt.

Wo können wir Trost finden? Natürlich, dort, wo er bereits mit großer Sorgfalt und Liebe für uns bereit steht – in der Schatzkammer der Heiligen Kirche. Jetzt besteht die Möglichkeit, sich eingehender mit den Texten der Gottesdienste zu befassen, wofür normalerweise die Zeit nicht ausreicht.

Im Gottesdienst am Tag des Großen Kanons des hl. Andreas von Kreta lesen wir das Leben der hl. Maria von Ägypten. Die Väter des heiligen Klosters gingen während der Fastenzeit in die Wüste, damit die Glaubenstat eines jeden von ihnen nur Gott allein bekannt wurde. Heute haben wir die Möglichkeit, in unserer unfreiwilligen Einsamkeit wie sie zu werden.

Eine ähnliche Idee fand ich im Gottesdienst zu Ehren des hl. Johannes Klimakos, dessen Gedächtnis am vergangenen Sonntag begangen wurde. „Kommt, lasst uns im heimlichen Weinberg arbeiten und die Früchte der Reue darin anbauen, nicht mit Speisen und Getränken, sondern in Gebeten und Fasten unsere Tugenden verändern. Dem Herrn gefallen diese Taten und Er schenkt uns dafür einen Dinar, und errettet die Seele  von der Schuld der Sünde, Er ist der Eine, der Barmherzige“ (Gottesdienst am 4. Fastensonntag). Dies steht im Einklang mit den Worten des Evangeliums: Betretet eure Zimmer und betet, nachdem ihr die Tür geschlossen habt „zu eurem Vater im Geheimen; und euer Vater, der Geheimes sieht, wird euch dafür belohnen“ (Mt 6, 6).

Tröstlich klingen die Worte des hl. Serafim von Sarow aus den berühmten „Gesprächen über den Zweck des christlichen Lebens“: „Natürlich spendet jede Tugend, die um Christi willen getan wird, die Gnade des Heiligen Geistes, aber am meisten gibt das Gebet, weil es immer an uns liegt, die Gnadengabe des Heiligen Geistes zu erlangen. Möchten Sie zum Beispiel in die Kirche gehen, aber es gibt entweder keine Kirche oder der Gottesdienst ist schon vorbei; sie möchten einem Bettler etwas geben, aber es gibt keinen Bettler, oder es gibt nichts zu geben; sie möchten die Jungfräulichkeit bewahren, aber Sie haben nicht die Kraft, dies zu tun, wegen ihrer Beschaffenheit oder durch die Anstrengungen der dämonischen Versuchungen, denen sie aus menschlicher Schwäche nicht widerstehen können. Sie würden auch eine andere Tugend für Christus tun wollen, aber sie haben auch keine Kraft dazu, oder es ist unmöglich, eine Gelegenheit zu finden“.

Dies gilt in keiner Weise für das Gebet: Jeder hat immer die Gelegenheit dazu, reiche und arme, angesehene und einfache, starke und schwache und gesunde und kranke Menschen, Gerechte und Sünder.

Wie groß die Kraft des Gebets selbst eines sündigen Menschen ist, wenn es von ganzem Herzen gesprochen wird, können sie aus folgendem Beispiel der Heiligen Überlieferung sehen: Wenn auf Bitte einer verzweifelten Mutter, die ihren einzigen Sohn durch den Tod verloren hat, eine sündige unkeusche Frau, die auf ihrem Weg und von ihrer früheren Sünde noch nicht gereinigt worden war, vom verzweifelten Leid der Mutter gerührt zum Herrn rief: „Nicht um einer sündigen Frau willen, sondern um der Mutter willen, die um ihren Sohn trauert und fest auf Deine Barmherzigkeit und Allmacht vertraut, Christus, Gott, erwecke ihren Sohn!“ Und der Herr erweckte ihn. Groß ist also die Kraft des Gebets, und es bringt mehr als alles andere den Geist Gottes, und kann am einfachsten jemanden verändern.

Heute werden wir beten, und die Kraft unseres Gebetes zu Haus nicht geringschätzen. Wir haben etwas, um dafür zu Gott zu beten. Beten wir heute in unserem allgemeinen Gebet, das von Seiner Heiligkeit dem Patriarchen gesegnet wurde und uns alle vereint. Beten wir für die Bischöfe, die heute die konziliare Stimme der heiligen Kirche darstellen. Beten wir in dieser Zeit für die Ruhe der Toten. Beten wir für diejenigen, die trauern und unter Entbehrungen leiden. Unterstützen wir uns gegenseitig in Wort und Tat, ohne die angemessene Sorgfalt und Sicherheit eines jeden von uns zu vergessen. Bewahren wir Frieden und Einheit, die gegenwärtig besonders wichtig sind.

In Bezug auf alles, was geschieht, haben wir ein Beispiel in den Heiligen, die in allem eine tiefe spirituelle Bedeutung fanden, alles als eine weitere Glaubenstat aufnahmen und so Widrigkeiten in geistliche Perlen verwandelten, die bis heute unserer Kirche als Schmuck dienen. Diese Zeit ist auf ihre Weise einzigartig. Ja, sie bringt uns aus unserem üblichen Tagesablauf heraus, aber das ist die Bedeutung der Fastenzeit – uns aus der üblichen Aufregung herauszuholen und uns selbst zu überlassen, uns dabei zu helfen, einen neuen Blick auf unsere innere Welt zu werfen.

Ich hoffe, dass wir uns zu einer Zeit, die dem Herrn gefällt, treffen werden und uns über die geistige Freude im gemeinsamen Dienst der göttlichen Liturgie freuen.

Gott ist mit uns!

Gottes Segen sei mit euch!

+ Aleksij, Bischof von Kafa, Administrator der Diözese von Wien und Österreich


Botschaft des Administrators der Diözese von Wien und Österreich

Unterstützungsschreiben des Bischofs der Diözese von Wien und Österreich.

Liebe Gemeindemitglieder, wir haben den ersten Brief unseres Bischofs erhalten:

Liebe Brüder und Schwestern!

Unsere Wege haben sich bereits vereint, unsere Gebetsgemeinschaft hat bereits begonnen. Deshalb „sehne ich mich danach euch zu sehen, damit wir uns durch unseren Glauben, den euren wie den meinen, gegenseitig trösten“ (Röm 1, 12).

Leider wird die Vorbereitung der erforderlichen Dokumente einige Zeit in Anspruch nehmen, insbesondere aufgrund der Maßnahmen zur Verhinderung der schwierigen Situation, die die ganze Welt derzeit durchmacht.

Dennoch glaube ich, nach den Worten des Apostels Paulus: „Gott aber ist treu, Er wird es nicht zulassen, dass ihr über euere Kräfte versucht werdet, sondern wird mit der Versuchung auch einen Ausgang schaffen, der euch das Ertragen ermöglicht“ (1 Kor 10, 13).

Trotzdem bitte ich jeden von euch, alle Anstrengungen zu unternehmen, um auf sich selbst aufzupassen und die Maßnahmen zur Verhinderung der Coronavirus-Infektion mit Verständnis aufzunehmen.

Christus ist in unserer Mitte!

Bischof von Kafa Alexij,
Administrator der Diözese von Wien und Österreich


Neuer Bischof für die Diözese von Wien und Österreich ernannt

In seiner Sitzung vom 11.03.2020 hat der Heilige Synod der Russischen Orthodoxen Kirche Metropolit Ioann (Roshchin) als Bischof der Diözese von Wien und Österreich abberufen. Zum neuen Bischof der Diözese von Wien und Österreich wurde Bischof Aleksij (Zanockin) ernannt.

Bischof Aleksij trägt den Titel Bischof von Kafa, Vikarbischof der Diözese von Korsun, zeitweiliger Administrator der Diözese von Wien und Österreich.

Bischof Aleksij (Zanockin)

Алексий, епископ Кафский, викарий Корсунской епархии (Заночкин Алексей Викторович)

Bischof Aleksij (Zanockin) wurde am 17. Oktober 1975 in der Stadt Orel geboren. 1991 absolvierte er die Mittelschule Nr. 21 in Orel und trat in die Technische Universität ein, die er 1998 als Ingenieur für elektronische Geräte abschloss. 1996 sang er im Chor der Johannes der Täufer-Kirche in Orel.

Am 25. Juni 2000 wurde er vom Erzbischof von Orel und Livensk Paisij zum Diakon und am 11. September zum Priester geweiht. Er diente in den Kirchen Johannes des Täufers und z. hl. Nikolaus in Orel. 2001 war er Beichtvater und Organisator in den Kinderlagern in Vororten der Region Orel, die gemeinsam mit dem Bildungsministerium organisiert wurden.

2001-2008 studierte er als außerordentlicher Hörer am Moskauer Theologischen Seminar. Im Januar 2003 wurde er zum Redakteur der Diözesanzeitung in Orel ernannt. Er ist Autor einer Reihe von Veröffentlichungen und Studien, die sich hauptsächlich mit den Glaubenstaten der Neumärtyrer und Bekenner von Orel beschäftigen.

2003 wurde er zum Leiter des Klosters am mutmaßlichen Ort der Ermordung des heiligen Märtyrers Kuksha Pechersky ernannt. Mit dem Segen des Erzbischofs von Orel Paisij erhielt er 2004 im Mariä Himmelfahrts-Kloster in Orel die Mönchsweihe, mit dem Namen Alexij zu Ehren des hl. Alexij, des Menschen Gottes.

2010-2016 studierte er an der Moskauer Theologischen Akademie und verteidigte sein Diplom über die „Synaxis der Bischöfe des Landes Orel“. Mit Beschluss des Heiligen Synods vom 4. Oktober 2012 (Nr. 104) wurde er zum Abt des neu gegründeten St. Kuksha-Klosters im Dorf Frolovka in der Region Orel ernannt. Am 17. Oktober 2012 wurde er in der Kirche zur Gottesmutterikone „Iverskaja“ in Orel von Erzbischof von Orlov und Livensk Antonij zum Abt erhoben. Am 1. September 2016 wurde er zum Dekan der Klöster der Diözese Orel ernannt.

Mit Beschluss des Heiligen Synods vom 9. März 2017 (Nr. 10) wurde er zum Bischof von Mzensk, Vikarbischof der Diözese von Orel, gewählt. Am 13. März 2017 wurde er vom Metropoliten von Orel und Livensk Antonij in der Mariä Himmelfahrt-Kirche des Mariä Himmelfahrt-Klosters in Orel in den Rang des Archimandriten erhoben.

Am 8. April 2017 im Thronsaal der Kathedrale Christi des Erlösers in Moskau wurde er zum Bischof ernannt. Am 9. April während der göttlichen Liturgie in der Kathedrale Christi des Erlösers wurde er zum Bischof geweiht. Der Gottesdienst wurde von Seiner Heiligkeit, Patriarch Kirill von Moskau und der ganzen Rus‘ geleitet. Mit Beschluss des Heiligen Synods vom 4. April 2019 (Nr. 25) wurde er zum Bischof der Diözese von Groß-Ustyug und Totemsk ernannt. Mit Beschluss des Heiligen Synods vom 11. März 2020 (Nr. 13) wurde er zum Bischof von Kafa, Vikarbischof der Diözese von Korsun und zeitweiligen Administrator der Diözese von Wien und Österreich, ernannt.

 


Göttliche Liturgie am 29. Februar 2020

Am Samstag, den 29. Februar 2020, Priester Vasilij Tolstunov, Pfarrer der Russisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Mariä Schutz in Graz, feierte die Göttliche Liturgie.

Priester Vasilij Bush konzelebrierte mit dem Pfarrer.

Am Ende des Gottesdienstes wurde der Ritus der Vergebung vollzogen anlässlich des Anfangs der Großen Fastenzeit.


Göttliche Liturgie am 22. Februar 2020

Am Samstag, den 22. Februar 2020, zelebrierte Priester Basilius Bush die Göttliche Liturgie. Nach der Liturgie wurde das Totengedenken zum Seelensamstag gefeiert.

Die Gläubigen der Gemeinde empfingen die Sakramente der Versöhnung und der Hl. Kommunion.


Im Herrn entschlafen: Unser Bruder Martin Udier

Anfang Jänner 2020 ist unser Bruder in Christo Martin Udier zu Gott heimgegangen.

Unsere Gemeinde erlitt damit einen großen und uwiederbringlichen Verlust.

Es ist schwer sich daran zu gewöhnen, dass wir ihn nicht mehr im Gottesdienst sehen werden, dass er sich nicht mehr um die Kinder kümmern wird, die er sehr liebte, und dass er sich nicht um alles sorgen wird…

Martin war ein freundlicher und hilfsbereiter Mann mit einem großen, liebevollen Herzen! Er verließ uns mit 56 nach einer langen Krankheit, von der fast niemand etwas wusste, da er ein sehr bescheidener und ruhiger Mensch war. Martin Udier war über 40 Jahre in der steirischen Landesregierung tätig, war ein fleißiger und angesehener Mitarbeiter. Aber nicht alle Mitmenschen verstanden und teilten seine Liebe zu Russland, so dass es für ihn sehr schwierig war.

Vor mehr als 10 Jahren schloss er sich der neu geschaffenen russischen Gesellschaft in Graz an und trat sofort in seine Reihen ein, ein Jahr später trat er in die Orthodoxie ein und wurde aktives Mitglied der Gemeinde zu Mariä Schutz in Graz. Martin liebte Russland aufrichtig, interessierte sich für seine Geschichte, las viele Bücher über Russland. Zweimal war er in St. Petersburg als Teil unserer Reisegruppen, und dort war er eine Unterstützung, die immer bei der Organisation der Gruppe half. Nach seiner Rückkehr aus Russland sprach er begeistert über seine Eindrücke, erinnerte sich oft an Reisen und schaute sich Fotos an. Martin beteiligte sich aktiv an der Organisation vieler Veranstaltungen unserer Pfarre und der russischen Gesellschaft – viele Jahre lang bereitete er unsere Kapelle für die göttliche Liturgie vor (10 Jahre in Folge für jeden einzelnen Gottesdienst!), half bei der Organisation unserer Teegesellschaften, war ein Mann seines Wortes.

Er half auch immer wieder die Finanzierung der russischen Feiertage durch das Land Steiermark zu organisieren, stellte den Weihnachtsbaum zu Silvester auf, half bei jedem Konzert und jeder Kindermatinee, nahm an jedem Treffen teil, machte immer Fotos, beschenkte die Kinder, half beim Kochen und Putzen und sorgte für Ordnung – auf Martin konnte man sich immer verlassen.

Jedes Jahr organisierte er die Gedenkfeier am Tage des Sieges am Massengrab der sowjetischen Soldaten in Graz (Zentralfriedhof Graz), kümmerte sich selbst um diese und andere russischen Gräber, schnitt Gras, brachte frische Blumen. Martin reagierte immer auf die Trauer und den Schmerz seiner Mitmenschen mit Mitgefühl, half leise und bescheiden, und nahm an allen Wohltätigkeitsveranstaltungen teil, die von der Gemeinde organisiert wurden.

Der Glaube an Gott wurde seine Stütze im Leben, welches nicht einfach war: Er war einsam, verlor früh seine Familie, Eltern, aber in der Gemeinde fühlte er sich gebraucht und fand eine spirituelle Familie. Er wurde ein fleißiger Christ, betete viel, unternahm Pilgerreisen, war auf dem Berg Athos.

Im April 2015 verlieh der Primas der Russisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, Martin Udier eine Medaille zum 1000-jährigen Jubiläum des apostelgleichen Großfürsten Wladimir. Martin wurde auch wiederholt mit Ehrendiplomen und Geschenken der Botschaft der Russischen Föderation in Österreich geehrt.

In ewiger Erinnerung an unseren lieben Martin, werden wir uns an all seine guten Taten erinnern. Möge er in das Königreich des Himmels eingehen!

Wir bitten unsere Brüder und Schwestern um tiefe Gebete für die Ruhe der Seele des neu verstorbenen Dieners Gottes Martin!

Ewiges Gedenken!


Göttliche Liturgie zu Weihnachten

Zum ersten Mal nach vielen Jahren fand am 7. Jänner 2020 eine Mitternachtsliturgie zu Weihnachten statt. Erzpriester Vladimir Seliavko zelebrierte die Göttliche Liturgie. Die Mitglieder feierten das Fest der Menschwerdung Gottes und empfingen die Hl. Kommunion.

 


(Русский) Рождественское послание Митрополита Венскаго и Австрийскаго Иоанна

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Bischöfliche Liturgie in Graz am 7. September 2019

Am 7. September 2019 feierte Metropolit Ioann von Wien und Österreich die Göttliche Liturgie in der Gemeinde Mariä Schutz in Graz.

Der Pfarrer der Gemeinde, Priester Vasily Tolstunov, Erzpriester Wladimir Seliavko und Jaroslaw Lutoschkin sowie Priester Vasily Bush zelebrierte mit Seiner Eminenz.

Viele Mitglieder der Gemeinde empfingen die Hl. Kommunion.

Nach dem Gottesdienst hielt Metropolit Ioann die Predigt. Danach fand ein feierliches Mittagessen im Pfarrsaal statt. Beim Essen begrüßte unser Bischof die Gemeinde, erzählte über Entwicklungsperspektiven für die Kirche in Graz und sprach mit den Gläubigen.

 

  

 

 

 


Bischöfliche Liturgie mit Metropolit Ioann von Wien und Österreich am 7. September 2019

Am Samstag, den 7. September 2019 wird unser neue Bischof, Metropolit Ioann von Wien und Österreich, unsere Gemeinde besuchen. Nach der feierlichen Göttlichen Liturgie finden ein Empfang zu Ehren unseres neuen Bischofs und ein Mittagessen statt. Alle sind herzlich willkommen!

 


Bischöfliche Liturgie zum Fest der Entschlafung Mariens, Priesterweihe von Diakon Vasilij

Am 28. August 2019, zum Fest der Entschlafung der Gottesmutter, feierte Metropolit Ioann von Wien und Budapest die Hl. Liturgie in der Kathedrale zum Hl. Nikolaus in Wien.

Folgende Geistlichen der Diözese konzelebrierten mit unserem Oberhirten: Erzpriester Vladimir Tyschuk, Pfarrer der Kathedrale, Archimandrit Georgij (Vostrel), Erzpriester Chrysostomos Pijnenburg, Yaroslav Lutoshkin und Radoslav Ristic, Mönchspriester Johann (Krammer), Priester Vasily Tolstunov, Vyacheslav Schibanov und Georgij Ryashko, sowie Diakon Bojan Nedelkovic.

Nach dem Großen Einzug weihte Metropolit Johannes den Diakon Vasilij Bush zum Priester.

 

Nach dem Entlassungssegen hielt Metropolit Johannes die Predigt und gratulierte Priester Vasilij zur Weihe. Danach erteilte Priester Vasilij seinen ersten Segen an die Gläubigen.


Göttliche Liturgie am 8. Juni 2019

Am Samstag, den 08. Juni 2019, zelebrierte Priester Vasilij Tolstunov, Pfarrer der

Gemeinde Mariä Schutz in Graz, die Göttliche Liturgie.

Diakon Wassilij Bush assistierte bei der Liturgie.

Die Gläubigen der Gemeinde empfingen die Sakramente der Versöhnung und der Hl. Kommunion.

Nach der Liturgie wurde die jährliche Vollversammlung der Gemeinde durchgeführt. Ein ausführlicher Bericht über die Tätigkeit der Gemeinde und die Finanzen wurde vorgestellt, diskutiert und gebilligt.

 


Göttliche Liturgie am 1. Juni 2019

Am Samstag, den 1. Juni 2019, zelebrierte Priester Wladislaw Azevs, Priester der Gemeinde Mariä Schutz in Graz, die Göttliche Liturgie.

Die Gläubigen der Gemeinde empfingen die Sakramente der Versöhnung und der Hl. Kommunion.


(Русский) Назначен новый Управляющий Венской и Австрийской епархией

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